Montag, 26. Januar 2009

Worochta

Unser nächstes Etappenziel auf unserer Reise in die Südwest-Ukraine war nach Chotyn Worochta (Ворохта) in den Waldkarpaten (Лісистi Карпати). Vorochta ist ein Wintersportort mit 5'000 Einwohnern im Iwano-Frankiwsk Oblast (Івано-Франківська область) an der Grenze zum Transkarpatien Oblast (Закарпатська область).


Sonnenuntergang in einem Tal in den Karpaten


Worochta liegt auf 850 m.ü.M. und liegt am Pruth Fluss (Прут), der unweit des Dorfes den Karpaten entspringt. In Vorochta hat es zwei Skilifte und eine Skisprung-Schanze.


Blick auf Worochta


Vorochta gilt auch als die inoffizielle Hauptstadt der Huzulen (Гуцули). Die Huzulen sind ein russinisches Bergvolk und werden als ostslawische Volksgruppe heute zumeist als Teil des ukrainischen Volkes betrachtet.


Eine kleine Kirche


Seit 1884 ist Worochta auch an's Eisenbahnnetz angeschlossen und hat logischerweise auch einen Bahnhof.


Geleise beim Bahnhof


Worochta ist auch der Ort der am nächsten zum Howerla (Говерла), liegt dem höchsten Berg der Ukraine.


Strasse in der Nähe von Worochta


Der Howerla ist mit 2061 m.ü.M. auch der höchste Berg des Tschornohora Gebirgszuges (Чорногора = Schwarze Berge). Am Ostabhang des Howerla enstpringt die Pruth.


Verschneiter Abhang in der Nähe des Howerla


Den Howerla haben wir aber nicht bestiegen, da er im Winter wegen Schnee und Kälte als äusserst schwer zu besteigen gilt und auch keine Bahn oder Strasse auf den Berg führt.


Gipfel des Howerla im Winter

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Eine Frage: Was ist denn an diesem Hügel so schwierig? Fast schon wie der Dom oder die Eiger Nordwand?

Podvalov hat gesagt…

Ob ein Berg mit über 2000 m.ü.M. ein Hügel ist oder nicht, kann wohl jeder Leser selbst eintscheiden. Ein Aufstieg im Winter ist nicht wegen der Steilheit des Berges gefährlich, sondern wegen der z.T. extremen Kälte und starken Schneestürmen. Es sind deshalb leider auch schon Leute auf dem Howerla erfroren...

Anonym hat gesagt…

Ein hübscher Berg zum Skifahren. Würde sich doch echt mal lohnen dort durch den Tiefschnee zu gleiten....Offerieren die auch Heli-Touren?

http://www.youtube.com/watch?v=3YN2lsrWN34

Anonym hat gesagt…

Am 20. und 21. Februar steht neben den üblichen Geschäften der Frühlingssession ein heisses Eisen auf der Traktandenliste der SVP-Fraktion: Wie die «Berner Zeitung» berichtet, kommt es dann zu einer Aussprache über die Unstimmigkeiten innerhalb der Partei. An der Sitzung will die Partei eine Versöhnung zwischen den rivalisierenden Flügeln erreichen. Denn schon seit Monaten liefern sich die Stahlhelm-Fraktion um Alt-Bundesrat Christoph Blocher und der liberale Unternehmensflügel um Peter Spuhler einen Schlagabtausch in der Presse.

Erst vergangene Woche hatten Blocher und Spuhler die Klingen gewetzt: So nannte Blocher die Thurgauer SVP ein «faules Nest», das nicht nur «aus Leuten mit Rückgrat» bestehe. Wem der Angriff galt, war allen klar: Peter Spuhler und Hansjörg Walter gehören beide der Ostschweizer Kantonalpartei an; beide plädieren für eine Fortführung der Personenfreizügigkeit. Nicht weniger giftig fiel die Antwort von Spuhler aus: «Wenn jemand kein Rückgrat hat und Kehrtwendungen macht, dann muss Blocher bei sich selber schauen», liess er Blocher am Dienstag über die «NZZ» ausrichten.

«Konflikte künftig intern austragen»

SVP-Nationalrat Hans Fehr spielt auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz die Bedeutung der Aussprache herunter: «Es geht an der Sitzung bloss darum zu verhindern, dass die Parteimitglieder in der Presse ihre Parteikollegen kritisieren. Besser wäre es, wenn die Parteimitglieder künftig ihre Konflikte intern austragen.» Dass es bloss um zwischenmenschliche Befindlichkeiten geht, dagegen sprechen allerdings Aussagen von SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner in der heutigen Ausgabe der «Aargauer Zeitung». Der Fuhrhalter will erreichen, dass ein Vertreter des liberalen Flügels bei der nächsten Vakanz einen Sitz in der SVP-Parteispitze und in der Fraktionsleitung erhält. Sein Wunschkandidat: Peter Spuhler.

Einen weiteren Angriff auf die Blocher-Entourage startet Giezendanner mit dem Antrag, die Ausschlussklausel für gewählte SVP-Bundesräte abzuschaffen. «So eine Klausel ist nicht demokratisch und passt nicht zur SVP», erklärt der Aargauer Unternehmer. Er spricht von einem «unnötigen parteiinternen Diktat». Unterstützt wird Giezendanner laut «Berner Zeitung» von den Parlamentariern Hansjörg Walter, Rudolf Joder und Felix Murer.

Nach dem Fernduell der Nahkampf

In die Haare waren sich die beiden SVP-Alphatiere im Vorfeld der Bundesratswahl geraten: Nach der Nomination zum Bundesrat riet Spuhler Blocher, er müsse aufpassen, den richtigen Zeitpunkt für den Rücktritt nicht zu verpassen; Blochers Gegenschlag liess nicht lange auf sich warten: Via Sonntagspresse liess Blocher angeblich durchblicken, der Stadler-Rail-Chef beschaffe sich seine Bahnaufträge mit Schmiergeld. Spuhler konterte mit der Androhung einer Strafanzeige. Nach dem Fernduell zwischen Blocher und Spuhler könnte es nun zum Nahkampf in der Fraktion kommen.

Welche Seite den Richtungsstreit innerhalb der wählerstärksten Partei des Landes für sich entscheidet, hängt nicht zuletzt vom Ausgang der Abstimmung über die Fortführung der Personenfreizügigkeit ab. Blocher hat allerdings gute Karten: Auch bei einem einem Ja zur Personenfreizügigkeit muss er nicht als Verlierer gelten. Nicht die Frage, ob sich das Volk für oder gegen die Fortführung der Personenfreizügigkeit ausspricht, ist entscheidend, sondern, wie viele Stimmen das Nein-Lager auf sich ziehen kann. Kann die SVP über die Stammwählerschaft Stimmen mobilisieren – und davon ist auszugehen -, geht Blocher gestärkt aus der Abstimmung hervor.

Kein Blocher-Plebiszit am Abstimmungssonntag

Politologe Andreas Ladner glaubt denn auch nicht, dass am nächsten Sonntag ein «Blocher-Plebiszit» stattfinde: «Er hat sich schon engagiert, aber nicht im gleichen Ausmass wie damals bei der EWR-Abstimmung», so Ladner gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz. Zudem habe man in der Schweiz nicht eine Kultur, die das Schicksal eines Politikers an eine einzelne Abstimmung knüpfe. Auch nach dem Sonntag wird in der SVP wohl kein Weg an Blocher vorbeiführen.