Sonntag, 1. November 2009

Grippe breitet sich schnell aus

Gemäss dem Gesundheitsministerium sind bereit 184,919 Personen infiziert, davon 82,691 Kinder. 7,383 Personen befinden sich in Spitälern, wobei 123 Personen intensive Pflege brauchen. Bisher sind 53 an der Grippe-Epidemie gestorben. Am meisten betroffen sind die Oblaste Lviv, Ivano-Frankivsk, Rivne, Ternopil und Chernowitz.


Offizielle mit Masken

In Kiew sind 6,357 Personen infiziert, davon 3,014 Kinder, und 85 Personen befinden sich in Spitälern.



Ukraine besonders von der Schweinegrippe betroffen
Bisher mehr als 50 Tote – Hilfszusagen aus Nachbarländern

NZZ, 1. November 2009

In der Ukraine breitet sich die Schweinegrippe rasant aus. Die Zahl der Todesfälle stieg inzwischen auf 53, mehr als 180'000 Menschen sind an dem Virus erkrankt.

(sda/afp/dpa) Die Ukraine ist wegen der Schweinegrippe im Ausnahmezustand. Die Epidemie breite sich in rasendem Tempo aus, sagte Präsident Viktor Juschtschenko. Die Zahl der Todesfälle stieg inzwischen auf 53, mehr als 180'000 Menschen sind an dem Virus erkrankt.

Nach Angaben des Kiewer Gesundheitsministeriums sind allein im Gebiet Lwiw im Westen des Landes mehr als 70'000 Menschen infiziert. Eine Delegation der Weltgesundheitsorganisation WHO will am Montag in die Region reisen, um sich ein Bild von der Situation in den Spitälern und den Ärztepraxen zu machen.

Militärärzte und Reservisten wurden aufgeboten, um sich um die wachsende Zahl an Patienten zu kümmern. Mehrere Länder, darunter Russland und die Slowakei, sagten der ehemaligen Sowjetrepublik Hilfe zu.

Leere Strassen, Schulen geschlossen

Das Fernsehen zeigte am Wochenende Bilder von leeren Strassen und Geschäften in den Grossstädten. Bereits am Freitag hatte die Regierung landesweit alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Zudem sind Veranstaltungen mit grösseren Menschenmengen, darunter Konzerte und Kinovorführungen, verboten.

Nach Panikkäufen in Apotheken waren in vielen Städten weder Schutzmasken noch Medikamente zu haben. Juschtschenko ordnete an, dass umgehend mehr Schutzmasken produziert werden müssten - der Bedarf liege bei einer Million Masken pro Tag.

1 Kommentar:

Teubert hat gesagt…

Irgendwie lustig, ja wir haben ein Problem und die Shulen sind 3 Wochen geschlossen, heute morgen hat aber die Lehrerin von meiner Tochter angerufen, und gesagt dass am Mittwoch die Schule wieder beginnt. Selbst meine Ukraineischen Kollegen waren ueberrascht.Mal schauen wie das wird.

Gruesse aus Sumy (UA)