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Montag, 17. Mai 2010

Tücken eines Staatsbesuchs

Heute war der russische Präsident Dmitry Medvedyev (Дмитрий Медведев) auf Staatsbesuch in Kiew. Dies ist das erste Mal, dass seit der Orangen Revolution vor 5.5 Jahren ein russischer Präsident Kiew besucht. Die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau stehen ja bekanntlich auf Tauwetter, nur scheint dies Petrus anscheinend noch nicht verstanden zu haben, wie das nachfolgende Video mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch (Віктор Янукович) bei einer Kranzniederlegung verdeutlicht:


Viktor Janukowitsch legt einen Kranz nieder im Park Slavi

PS: Ausserdem hat das Sekretariat des Präsidenten alle Fernsehsender "gebeten", dieses Video nicht zu veröffentlichen. Ja, die Ukraine verändert sich...
  • Web: Fotoserie auf Ukraynska Pravda: Link
  • Web: Artikel der Ukraynska Pravda wegen der Zensur: Link
  • Blog: Artikel zum Tag des Sieges am Park Slavi: Link
  • Blog: Artikel zum Park Slavi im Winter: Link

Donnerstag, 28. Januar 2010

Werbespot für ukrainische Armee

Nachfolgend ein recht unterhaltsamer, ernst gemeinter Werbespot zur Rekrutierung von Berufssoldaten für die ukrainische Armee.




Der Spot ist sogar so unterhaltsam, dass er (teilweise übersetzt) vom SPIEGEL ONLINE gebracht wurde (siehe Link)!

PS: Vermutlich war dieser ukrainische Werbespot gemäss SPIEGEL ONLINE eine Inspiration für einen Spot des Österreichischen Heers. Im Gegensatz zur Ukraine musste dieser aber nach Protesten wieder von der Website des Heeres entfernt werden (siehe Link zu Artikel)


Samstag, 16. Januar 2010

Wahlveranstaltung ist ein Konzert


Bühne vor der Sofien-Kathedrale


Am Freitagabend bin ich zufälig an die zentrale Wahlveranstaltung von Viktor Janukowitsch (Віктор Федорович Янукович) gelaufen, da diese auf dem Sofienplatz unmittelbar neben meinem Büro war. Schon während des ganzen Tages wurde die Soundanlage mit einem unheimlichen Lärm getestet - weshalb ich auch schon vom DJ Janu sprach...


Supporter auf dem Sofien-Platz


Da aber zu dem Zeitpunkt nur ukrainische Musiker auftraten, bin ich etwas gebleiben - trotz den minus zehn Grad und dem leichten Schneefall. Besonders überrascht war ich, als Svetlana Loboda (Светлана Лобода), bekannt vom letztjährigen Eurovision Festival, mit ihrem Hit "Be my Valentine - Anti-Crisis Girl" auftrat (siehe auch frühere Blog-Beitrag) und ich die Sängerin somit zum ersten mal live sehen konnte. Auch musste ich schmunzeln, dass diese Veranstaltung auch in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens kurz gezeigt wurde.

PS: Ungleich wie vor fünf Jahren lässt mich die diesjährige Präsidentenwahl relativ kalt. Ich tippe mal, dass Viktor Janukowitsch und Julia Timoschenko in den zweiten Wahlgang kommen. Nur sind leider beide Kandidaten nicht wirklich grossartige Demokraten, wie ich berfürchte...

Beitrag der Tagesschau des SF DRS vom 16. Januar 2010

Dienstag, 29. Dezember 2009

Frau Koslov hilft den Schweizern

Diese Schweizer Werbung von Media Markt bedient wieder einmal alte Klischees - aber trotzdem irgendwie lustig....

Samstag, 12. Dezember 2009

Wer hats erfunden?

Keine schlechte satirische Verarbeitung der umstrittenen Abstimmung in der Schweiz, die mir doch recht zu denken gegeben hat...

Mittwoch, 4. November 2009

WHO relativiert

Die WHO hat anscheinend ihre gestrige Ausage revidiert, dass es keine Beweise dafür gibt, dass in der Ukraine eine A/H1N1 Epidemie ausgebrochen ist und geht nun doch davon aus, dass die Situation in der Ukraine ernst ist. Anscheined ist der Versursacher nun doch der A/H1N1 Virus...

Tagesschau vom 03.11.2009
Beitrag der Tagesschau des SF DRS vom 3. November 2009

  • Web: Bericht eines Schweizers aus Kiew auf blick.ch: Link

Dienstag, 28. April 2009

Ukrainischer Eurovisionsbeitrag

Schon jetzt als Vorschau auf den Eurvisions Song Contest den Beitrag der Ukraine. Die Sängerin heisst Svetlana Loboda (Светлана Лобода) und der Song heisst "Be my Valentine - Anti-Crisis Girl". Nun ja, die Ukraine ist schnell in der künstlerischen Verarbeitung der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise... Das Video hat schon den Preis des besten Videos aller diesjährigen Kandidaten gewonnen. Ausserdem noch eine Anektote: Die Sängerin kommt aus Kiew, genauer aus dem eher als arm geltenden Statdtteil Trojeschina (Троешина). Sie ging mit einer Finanzanalystin zusammen in die Schule, mit der ich früher zusammen gerabeitet habe. Wohl ziemlich klar, wen ich unterstützen werde... Und ich mache mal die Prognose, dass die Ukraine wieder vorne mitmischen wird, kann doch Russland als Gastgeber diesmal nicht gewinnen.



  • Web: Website von Svitlana Loboda: Link

Freitag, 2. Januar 2009

CH-Tagesschau zum Gasstreit

Nachfolgend einen Beitrag der Tagesschau des Schweizer Fernsehens zum aktuellen Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland. Im grossen und ganzen finde ich den Beitrag korrekt. Gemäss meinen Angaben hat die Ukraine aber nicht nur für ein paar Wochen genügend Gas in ihren Untergund Gasspeichern, den grössten dieser Art in Europea, gelagert, sondern für fast drei Monate. Und nach meinen Informationen hat die Ukraine fas komplett ihre Gasschulden beglichen. Auch ich sehe deshalb der ganzen Angelegenheit aus ukrainischer Sicht relativ gelassen entgegen...

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Freitag, 17. Oktober 2008

Neu im Kino: Gitler kaput!

Der neue russische Film "Гитлер капут/Gitler kaput" im Stile der "die nackte Kanone" läuft seit September äusserst erfolgreich in den russischen (und ukrainischen) Kinos und nimmt Nazi-Deutschland aus russischer Sicht mit derbem Humor aufs Korn. Mal etwas anderes... ;-) Vielleicht muss noch erwähnt werden, dass der Titel nichts anderes als "Hitler kaputt" bedeutet und eine sehr bekannte Redewendung ist, welche die Freude/Stolz des sowjetischen Siegs über Nazi-Deutschland ausdrückt.

Sonntag, 15. Juni 2008

Paul McCartney Live in Kiew

Gestern Samstag-Abend fand auf dem Maidan ein gratis Live-Konzert von Paul McCartney mit dem sinnigen Namen "Independence Concert" statt. Das Konzert war gratis, da es vom ukrainischen Oligarchen Viktor Pinchuk (Виктор Пинчук) gesponsert wurde. Schon letztes Jahr hatte er ein Konzert mit Elton John am selben Ort gesponsert. Das Konzert was schon die Woche davor das Thema in Kiew, denn wegen dem Aufbau der riesigen Bühne - vermutlich die bisher grösste auf dem Maidan - wurde der Kreschtschatik unter der Woche gesperrt, was zu einem riesigen Verkehrschaos führte...


Bühne mit zwei grossen Monitoren

Natürlich wollte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, gratis einen Beatle an diesem speziellen Ort zu sehen. Auf dem Maidan selbst hatte es nur reservierte Plätze, weshalb wir auf dem Kreschtschatik standen. Der Ort war aber sehr gut und vor allem Nahe, wie die Bilder ja zeigen. Wir sind mit der Metro ans Konzert gefahren, und ich habe ehrlich gesagt noch selten so viele Leute in der Metro gesehen wie an diesem Tag. Nichts für Leute mit Platzangst...


Detailansicht eines Monitors

Den ganzen Samstag hatte es in Kiew Gewitterstürme mit sintflutartigen Regenfällen. Das Konzert sollte eigentlich um 21:00 beginnen, aber da regnete es noch in Strömen. Trotzdem kamen auf den Maidan geschätzt rund 200'000 Fans. Und es war nicht nur der Maidan voller Fans, sondern auch der ganze Kreschtschatik! Man kann sich leicht vorstellen, dass eine solche Menschenmasse voll Regenschirmen nicht gerade angenehm war, da man so nicht die Bühne sehen konnte und man die Schirme andauern im Gesicht hatte... Und trotz den Schirmen war man mit der Zeit komplett durchnässt!


Bühne, Unabhöngigkeitssäule, Hotel Ukraina


Das Wetter hatte aber erbarmen, und kurz nach Beginn des Konzerts um 21:45 hörte es auf zu regnen. Ein kleines Wunder von Kiew!


Zuschauer, Maidan und Konzertplakat


Das Konzert dauerte über zwei Stunden und Paul McCartney spielte fast alle Lieder aus seinem Repertoire. Unvergesslich waren für mich "Yesterday", "Back to USSR", "Sunshine", "Live and Let Die", und "Let It Be", um nur ein paar zu nennen. Besonders "Back to USSR" live in Kiew zu hören war ein ganz besonderes eindrückliches Erlebnis!


Bühne und Zuschauer am Ende des Konzerts


Die Atmosphäre war am Konzert trotz der Menschenmasse äusserst friedlich und ausgesprochen gut. Viele Fans um uns herum haben die meisten Lieder mitgesungen. Natürlich hatte es ein paar Besoffene, aber die hat es wohl überall auf der Welt an Konzerten.


Gute Stimmung bei den Fans


Ein absoluter Höhepunkt war "Live and Let Die", zu dem ein prächtiges Feuerwerk über dem Maidan abgefeuert wurde! Eine wahnsinnige Stimmung mit Musik und Rauch über dem Maidan. Und vermutlich die beste Bühnenschau, die es je in Kiew gegeben hat.


Feuerwerk bei "Live and Let Die"


Ein weiteres Highlight war, als Paul McCartney nach einer kurzen Pause mit einer ukrainischen Flagge auf die Bühne zurück kam. Selbstredend, dass die Zuschauer aus dem Häuschen waren...


Paul McCartney mit ukrainischer Flagge


Interessant auch, dass Paul McCartney einige Worte auf Russisch und Ukrainisch gesprochen hat. Ansonsten wurde alles, was er sagte, live mit Untertiteln auf Ukrainisch übersetzt.


Paul McCartney mit Untertiteln auf Ukrainisch

Knapp vor Mitternacht war das Konzert fertig. Eindrücklich, was für eine Show der 66-jährige Paul McCartney gezeigt hat.


Stimmungsvoll: Bühne im Rauch nach dem Feuerwerk


Hier noch ein paar Videos von YouTube vom Konzert:


Paul McCartney - Back to USSR


Paul McCartney - Live and Let Die

Freitag, 9. Mai 2008

Tag des Sieges

Heute war in Kiew in der ganzen Ukraine ein Feiertag, der 63. Tag des Siegs (День победа) über Nazi-Deutschland. An diesem Tag wird vor allem den Veteranen gratuliert und gedacht, die im Krieg ihr Leben für die Verteidigung des Vaterlands eingesetzt haben.


Ein riesiges Plakat des Präsidenten zum Gedenken an den Tag des Siegs


In ganz Kiew werden anfangs Mai Plakate aufgehängt, die an den Tag des Siegs erinnern sollen. Dieses Jahr hat es besonders viele Plakate, da bald Wahlen für den Stadtrat von Kiew sind und so gratuliert natürlich auch der Präsident der Ukraine, der Bürgermeister von Kiew und auch die einzelnen Bezirksverwaltungen den Veteranen...


Ein kleineres Plakat der Bezirksverwaltung zum Tag des Siegs


In der Nähe wo wir wohnen befindet sich ja auch der Park des Ruhmes (Парк славы), der der Befreiung Kiews gewidmet ist. An diesem Tag wird der Park rege von der Bevölkerung und den Veteranen besucht.


Siegssäule im Park des Ruhmes am heutigen Tag des Siegs


Es gehört zur Tradition, an diesem Tag an der Siegessäule des Parks Blumen niederzulegen und auch wir gehen jedes Jahr an diesen Ort (letztjährige Blogbeiträge: 2006, 2007). Die Menge der Blumen, die dort niedergelegt wird, lässt sich kaum beschreiben. Ich habe noch nie an einem Ort so viele Blumen wir dort gesehen und ich habe den Eindruck, dass es jedes Jahr mehr werden...


Blumenmeer an der Siegessäule


Bekanntlich führt ja Russland jedes Jahr an diesem Tag eine Militärparade durch und heute haben die Russen zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion auch wieder Panzer über den Roten Platz rollen lassen. In Kiew gibt es auch eine kleine Parade auf dem Kreschtschatik, aber ohne Panzer und v.a. mit Veteranen. Nachfolgend möchte ich Euch noch das Video der ersten Siegesparade im Jahr 1945 von Moskau zeigen (4 Teile) - in Farbe sogar!



Und nachfolgend auch noch die heutige Parade in Moskau in gesamter Länge (7 Teile).



  • Blog: Tag des Siegs 2006: Link
  • Blog: Tag des Siegs 2007: Link

Sonntag, 20. April 2008

Kiewer Afghanistan Denkmal

Unmittelbar neben der Kiewer Lawra, sozusagen auf deren Vorplatz, befindet sich das Kiewer Denkmal der ukrainischen Opfer des (sowjetischen) Afghanistan Krieges von 1979 bis 1989. Der Grund für diese Lage liegt aber weniger an der Lawra, sondern an der Tatsache, dass sich ganz in der Nähe auch die Gedenkstätte für den Grossen Vaterländischen Krieg (Mat Rodina) befindet.


Das Kiewer Denkmal für den Afghanistan Krieg


Bekanntlich marschierten am 25. Dezember 1979 sowjetische Truppen in Afghanistan ein und die letzten sowjetischen Truppen verliessen das Land erst wieder am 15. Februar 1989. Während dieses (ersten) Krieges in Afghanistan wurden 14'453 sowjetische Soldaten getötet, darunter auch sehr viele Ukrainer, denen hier gedacht wird.


Gedenkplatte


Das Monument wurde 1994 errichtet und die zentrale Skulptur wurde vom ukrainischen Künstler Nikolai Olenik (Николай Оленик) gestaltet.


Gedenkplatte mit Namen von Opfern


Im Zentrum der Anlage steht eine Skulptur mit drei sowjetischen Soldaten. Rund herum sind Gedenkplatten mit den nach Oblasten aufgeteilten Namen der ukrainischen Kriegsopfer. Sehr eindrücklich finde ich auch, dass es eigentlich immer frische Blumen bei diesem Monument hat - Kränze vor der Skulptur, einzelne Blumen auf den Gedenksteinen. Der Krieg ist also noch sehr im aktiven Bewusstsein der Kiewer Bevölkerung.


Detailansicht der zentralen Skulptur


Auch mir ist klar, dass diese mit Russland gemeinsame traumatische Erfahrung des Afghanistan Krieges einen NATO-Beitritt der Ukraine nicht vereinfacht, obwohl ich hier wirklich nicht wieder eine Diskussion zu diesem Thema starten will... ;-)


Überblick der Gedenkstätte mit Lawra im Hintergrund


Einen sehr eindrücklichen Film über die sowjetische Perspektive des Afghanistan Kriegs ist der neue russische Film "Die neunte Kompanie" ("9 рота") des ukrainisch stämmigen Regisseurs Fjodor Bondartschuk (Фёдор Бондарчук). Der Film ist in etwa das russische Gegenstück zum amerikanischen Vietnamflim "Apocalypse now" und ich kann wirklich nur empfehlen ihn anzuschauen...

Sonntag, 10. Februar 2008

Ukraine Werbespot

Auf der überarbeiteten Krusenstern Website habe ich diesen schönen Ukraine Werbespot gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Wohl den besten Standortmarketing Werbespot zum Thema Ukraine, den ich bisher gesehen habe. Zwar etwas amerikanisch, dafür aber wirklich sehr professionell gemacht.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Neue Kiewer Hymne

Ein Lied höre ich im Moment besonders gerne im Radio und auch sonst höre ich es oft. Es heisst "in Kiew ist Herbst" ("В Киеве осень") und ist von Natalja Mogilewskaja (Наталья Могилевская). Dieses Lied ist so etwas wie die inoffizielle Kiewer Hymne für mich geworden... Da das Lied hier in Kiew anscheinend sehr beliebt ist - wer wundert sich schon bei diesem Titel darüber ;-) - gibt es unterdessen auch schon alle möglichen Versionen davon - Disco, Extended, Latino Mix, etc. Это круто!

Julia ist (wieder) Ministerpräsidentin

Julia Timoschenko (Юлія Володимирівна Тимошенко) ist heute vom ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada (Верховна Рада), mit der absolut tiefstmöglichen Zahl von Stimmen (226 von 450 Abgeordneten) zur Ministerpräsidentin gewählt worden. Wegen angeblichen technischen Problemen des elektronischen Wahlsystems wurde einzeln per Handzeichen gewählt. Das nachfolgende Video zeigt die heutige Entscheidung. Julia ist nach 2005 nun schon zum zweiten Mal Ministerpräsidentin der Ukraine.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Video: Timoschenko im 1. Anlauf gescheitert

Heute hat das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada (Верховна Рада), über Julia Timoschenko (Юлія Володимирівна Тимошенко) als neue Ministerpräsidentin abgestimmt. Sie viel aber wegen einer einzigen fehlenden Stimme im ersten Wahlgang von heute durch. Morgen findet ein zweiter Wahlgang statt. Interessant auch, dass fast alle deutschsprachigen Medien (ausser NZZ und Schwäbische Zeitung) von fälschlicherweise zwei Wahlgängen berichtet haben. Dabei wurde beim zweiten Mal nur über einen Antrag abgestimmt, nochmals die Ministerpräsidentin zu wählen - was aber ebenfalls wegen einer einzigen Stimme scheiterte. Interessant finde ich auch, dass morgen fast zeitgleich auch in der Schweiz Erneuerungswahlen der Schweizer Regierung, des Bundesrats, stattfinden...

Nachfolgend nun ein Video aus dem ukrainischen Fernsehen, dass die entscheidenden Minuten des heutigen Wahlkrimis zeigt.

Donnerstag, 29. November 2007

Gitarrrrrrr

Er zappelt, schnarrt, kauderwelscht: Peter Nalitch (Петер Налич) ist auf dem besten Wege, Russlands erster YouTube-Star zu werden. Der Absurdmusiker mit schrägem englischen Text bringt Osteuropa die Schönheit der Ironie nahe - und dem Rest der Welt den Zauber seiner "Gitarrrrrrr". Natürlich will auch ich diesem sympathischen Barden zum Durchbruch verhelfen...

Kostprobe des Liedtexts:
"I've never been lonely - cause... me so cool!"
"I've never been clever - because need it never!"
"Gitar, Gitar, Gitar - jump to my Yaguar, Baby!"

Samstag, 24. November 2007

Satire: Erklärung der Finanzkrise

Das unten stehende Video ist eine satirische Erklärung der aktuellen Finanzkrise von zwei hoch brillanten britischen Komikern - wirklich etwas vom Feinsten. Sie heissen ausserdem John Bird und John Fortune und ihre Show heisst "The Last Laugh" und wird auf dem Englischen sender ITV ausgestrahlt. Die Art wie Sie Investment Banker auf die Schippe nehmen ist einfach wunderbar. Wir haben uns heute in unserem Büro schier krumm gelacht, als wir es zusammen angeschaut haben. Von dieser feinen Art von Humor können noch viele junge Comedians lernen. PS: Die Deutschen Comedians vermisse ich ausserdem in Kiew wirklich nicht... ;-)

Samstag, 13. Oktober 2007

Video: Sowjetische Luftmacht

Auf youtube.com habe ich heute noch das nachfolgende Video gefunden, welches die meisten sowjetischen Flugzeuge des Luftfahrtsmuseum im Einsatz zeigt. Das ganze ist mit pathetischer sowjetischer Armee-Musik hinterlegt.



  • Blog: Luftfahrtmuseum: Link
  • Blog: Ukrainisches Luftfahrtmuseum: Link
PS: Kennt jemand das erste und letzte Lied, welches mit "Салют отцам и нашим дедам советами всегда верны..." beginnt? Mich würde der Titel, Verfasser und Komponist interessieren. Vielleicht hat ja auch jemand eine MP3-Datei davon? Ich kenne das Lied schon aus einem meiner Lieblingsfilme "Jagd auf Roten Oktober" - es hat mir dort schon gefallen.

Samstag, 8. September 2007

Härtetest für Rohstoffanalyst

Der nachfolgende echte Ausschnitt aus einem Beitrag des russischen Senders RBK (= RosBusinessСonsulting, russisch РБК = РосБизнесКонсалтинг), dem russischen Bloomberg TV, zeigt einen Rohstoffanalysten der russischen Alfa-Bank (Алфа-Банк), der etwas von seinen Arbeitskollegen bei einer Live Berichterstattung gestresst wurde. Dieses Video war der Lacher diese Woche in meiner Abteilung, wo ja nur Akienanalysten arbeiten und wir so die Situation sehr gut nachempfinden konnten... Man kann ruhig sagen, dass dieser Analyst etwas zu viel Schwein gehabt hat... Und da soll noch einer sagen, dass die Russen oder Analysten keinen Humor haben!